Erinnerung verloren

Ich habe vergessen, wie es sich anfühlt, etwas lustvoll anzupacken und zu Ende zu bringen. Wie es sich anfühlt, darauf zu vertrauen, dass die Kraft reicht. Darauf zu vertrauen, ein Thema in der Tiefe durchdringen zu können. Bei schönem Wetter einfach loszuradeln und den Tag mit Picknick am Fluss zu verbringen. Freunde zu besuchen, über Gott und die Welt zu diskutieren und ein schönes Glas Wein zu trinken. Feste zu feiern und den Trubel zu geniessen. Mich selbst zu sein. 

Heute bin ich ständig am Verhandeln mit mir selber: Was muss ich vorkehren, dass es für eine kurze Aktivität reicht? Was muss ich lassen, damit 'etwas davon' geht?

Ich vermisse das Gefühl, einfach vertrauensvoll nach dem Leben zu greifen...

* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt

Kommentare

  1. Selbst betroffen, kann ich die Gedanken nachvollziehen. Durch die Akzeptanz, habe ich gelernt deine negativ klingenden Worte in positive Handlung zu wandeln. Ich kann sehr wohl losradeln durch schöne Lanfschaften, nicht physisch, aber mit geschlossenen Augen in Gedanken und Vorstellung. Ich kann alles, einfach auf eine andere Art und Weise als vorher. Das Gefühl des Geniessens ist einfach grandios und gibt ein sooo viel besseres Lebensgefühl auf einer anderen Basis.

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  2. Das stimmt. Trotzdem ist es wie Fotos anschauen versus selber tun. Und Trauer gehört für mich zur Akzeptanz dazu.
    ❤️

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