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Es werden Posts vom Juli, 2026 angezeigt.

Leben geteilt

Seit ein paar Tagen sind wir auf dem Campingplatz Morteratsch bei Pontresina – und wir haben uns richtig gut eingelebt! Das Beste daran: Eine liebe Freundin verbringt auch einen Teil ihrer Ferien hier. Das bedeutet gemütliche gemeinsame Abendessen für uns alle und für Urs eine tolle Begleitung für Wandertouren. ​Heute sind die beiden zusammen Richtung Morteratsch losgezogen. Ich bin schon gespannt, welche Fotos und Geschichten sie heute Abend mitbringen! ​Ich nutze den Tag indessen auf meine ganz eigene Art: Liege gemütlich unter der Markise, der Kopf im kühlen Schatten, die Beine in der wärmenden Sonne. So lässt es sich definitiv chillen! * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt

Grüsse aus Brainfogistan 4

Auf der Autobahnraststätte. Wir sitzen auf einer Bank am Schatten. Ein junges Paar mit einem Kleinkind setzt sich neben uns. Bald entdeckt der Kleine unseren Hund und will zu ihm hin, um ihn zu begrüssen. "Nur schauen", bremse ich das Kind. "Weisst du, er kennt keine kleinen Tiere...!" ...  "Äääh Hunde...!" ...  "Äääh Kinder...!"

Zuhause gelassen

In den nächsten Tagen geht es für uns endlich wieder los: Die Sommerferien im Camper stehen an und uns zieht es in die Berge. Die kühlere Luft gibt mir wieder etwas mehr Bewegungsfreiheit, hoffe ich zumindest. ​Normalerweise verbinde ich die Berge mit schmalen und eher gerölligen Wanderwegen. Deshalb stehen die Wanderschuhe jeweils ganz oben auf unserer Packliste. Diesmal dürfen meine Wanderschuhe allerdings zu Hause bleiben. Ob ich überhaupt Spaziergänge über den Campingplatz hinaus machen kann, steht aktuell noch völlig in den Sternen. Und selbst wenn es einen Ausflug gibt, werde ich definitiv keine Wege einschlagen können, die Wanderschuhe erfordern. So ändern sich die Umstände und damit die Rahmenbedingungen für unsere Reise. * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt

Falsch gedacht

  „Autsch! Mensch, du schockst mich aber! Ich habe eine frisch operierte Schulter – hätte nicht gedacht, dass du so fest zupacken kannst!“ Das durfte ich mir neulich anhören, als ich jemandem neu vorgestellt wurde, höflich die Hand nahm und sie beherzt schüttelte. Tja, was erwidert man darauf? Nur weil ich chronisch krank bin, leide ich weder an Muskelschwund noch an Muskelschwäche. Ich leide an ME CFS. An schlechten Tagen mit PEM wandern schmerzhafte Entzündungen durch meinen Körper und Erschöpfung lähmt mich. Aber an guten Tagen funktionieren meine Muskeln beim Händeschütteln ganz normal. ​Dieser Moment hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht, besonders über das Thema Anteilnahme. Mir ist aufgefallen, dass es davon zwei Sorten gibt. Da ist zum einen die informierte Anteilnahme von Menschen, die sich wirklich auf das Thema einlassen. Sie nutzen das Internet, informieren sich vorab und plaudern mit mir über Gott und die Welt. Das tut unglaublich gut, wenn es jeweils auch nur ...

Schonungslos offen

Der unten verlinkte Artikel ist etwas vom Gründlichsten, was mir in den letzten Jahren in die Hände gekommen ist. Und er ist schonungslos offen und gut dokumentiert. Als Betroffene kann ich den beschriebenen Status Quo aus erster Hand bestätigen.  ▶️ Titel: Verkannt, verleugnet, vergessen: Die grausame Behandlung komplex chronisch Kranker ⏩️ Autor: Otto Kölbl ⏩️ Einleitung: Das Ausmaß der Grausamkeit ⏩️ Rückblick — Teil I: Die Psychologisierung der Myalgischen Enzephalomyelitis (ME) — eine historische Betrachtung ⏩️ Rückblick — Teil II: Systematisches Wegsehen und Psychologisierung bei POTS, SFN, hEDS, FQAD, Lyme, CCI, MCAS, Fibromyalgie & Co. ⏩️ Status Quo: Die anhaltende Grausamkeit gegenüber ME+-Betroffenen ⏩️ Ausblick — Teil I: Das zögerliche Erwachen ⏩️ Ausblick — Teil II: Schluss mit der Grausamkeit ⏩️ Schluss 🔽 Link: https://ottokolbl.medium.com/me-cfs-long-covid-pots-mcas-cci-die-grausame-behandlung-komplex-chronisch-kranker-fc54ba8a104f