Busse erlassen
Wir reisen ja extra mit dem Wohnmobil, damit ich mein eigenes Bett immer mit dabei habe – und seit Neuestem gehört auch mein Rollstuhl fest zu unserem Team. Bei unserer letzten Etappe haben wir einen Zwischenstopp im malerischen Morcote eingelegt, sind entspannt durchs Dörfchen gerollt und haben lecker an der Strandpromenade zu Mittag gegessen. In den letzten Jahren ohne Rollstuhl? Absolut undenkbar!
Ein kleiner Wermutstropfen schien den Tag erst zu trüben: Da weit und breit kein Parkplatz frei war, stellten wir das Wohnmobil schließlich auf einen Behindertenparkplatz. Bei unserer Rückkehr fanden wir prompt eine Busse an der Windschutzscheibe... Ich habe noch keinen offiziellen Parkausweis und fasste mir deshalb ein Herz: Ich schickte der Polizei ein Foto vom Rollstuhlverlad mit dem Parkplatz im Hintergrund, erklärte unsere Situation und bat um Nachsicht.
Und siehe da: Ausnahmsweise und im guten Glauben an meine Geschichte haben sie mir die Busse tatsächlich erlassen! Wie genial und menschlich ist das denn bitte?! Ein riesiges Dankeschön nach Morcote – dieser Tag bleibt mir gleich doppelt in schöner Erinnerung!
* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt
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