Schaden begrenzt

Kürzlich hat mir eine Bekannte eine alternative Therapie empfohlen - eine Geste des Mitgefühls, und doch will ich darauf nicht anspringen.

Mein größtes Problem ist nicht Long-COVID, sondern ME CFS mit dem Risiko einer PEM, also einer bleibenden Verschlechterung meines Zustandes. Ich habe das bereits zu oft durchgemacht und wage keine Experimente mehr, da selbst ein Transport zum Behandlungsort zu viel Kraft verzehren kann.

Mein Leben findet bis auf wenige Ausnahmen in meiner Wohnung statt: Mit dem Arzt berate ich mich per Telefon, die Psychologin spreche ich online, die Druckstellen an den Füssen werden bei mir zu Hause behandelt und auch das gelegentliche Haareschneiden findet in meinem Wohnzimmer statt. Schmerzmittel habe ich in der Nachttisch-Schublade und die einzige wirksame Therapie ist die Beschränkung auf wenige routinemässige Aktivitäten.

Ich finde das auch nicht lustig, betreibe schlicht Schadensbegrenzung.

* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Kommentare

  1. Falls du denkst, ich hätte nichts zu verlieren... - O doch. Ich könnte die letzten Reste meiner Selbständigkeit verlieren. Zu gewinnen gäbe es vielleicht - nur vielleicht! - eine möglicherweise nur vorübergehene Verbesserung der Symptome.

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