Einfach aussortiert
Ich habe mich vor Kurzem an Palliaviva gewendet. Mein Wunsch war denkbar simpel, aber für mein Leben essenziell: eine medizinische Betreuung zuhause, eine funktionierende Symptomkontrolle und eine feste Ansprechperson für akute Situationen – Dinge, für die sich die palliative Pflege stark macht und die mir in meinem Alltag als ME CFS-Betroffene bisher komplett fehlen.
Die Rückmeldung von Palliaviva? Eine Absage. Ich erfülle ihre Kriterien nicht.
Warum das so ist, verstehe ich erst seit dem heutigen Artikel im Landboten. Die Hintergründe zeigen die ganze Absurdität des Systems: Die Finanzierung ist auf maximal 10 Stunden innerhalb von 4 Monaten beschränkt. Wer diese Zeitspanne überlebt, fällt aus dem Raster – eine längerfristige Begleitung wird schlicht nicht mehr finanziert.
Es ist einmal mehr die bittere Realität, mit der wir konfrontiert werden: Wir ME/CFS-Patienten sind zu krank, um eine Praxis aufzusuchen, aber offiziell "zu gesund", um medizinische Versorgung zuhause zu erhalten.
Weil wir nicht schnell genug sterben.
* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt
Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass sich der Artikel auf Palliative Care in Pflegeheimen bezieht.
AntwortenLöschenBloss verstehe ich jetzt die Ablehnung immer noch nicht.