Gut verstaut
Vor drei Jahren machten wir im Zusammenhang mit einem Besuch bei Freunden eine schmerzhafte Entdeckung: Mein Aktionsradius war auf eine Stunde ab Haustür geschrumpft. Obwohl Gespräche damals noch gut möglich waren, schränkte das unser Leben extrem ein, auch unsere Wohnung im Tessin wurde unerreichbar.
Die Lösung war ein kleiner, wendiger Campingbus, so hatte ich mein Bett immer mit dabei.
Seither hat sich mein Zustand weiter verschlechtert. Heute komme ich ohne Elektro-Rollstuhl kaum noch aus der Wohnung. Und wenig überraschend: Der Rollstuhl passt nicht mehr in den vollgepackten Campingbus. Deshalb haben wir ihn gegen ein kleines Wohnmobil mit Heckgarage eingetauscht.
Gestern haben wir den Rollstuhl zum ersten Mal verladen und es hat reibungslos geklappt. Das macht riesige Freude und erweitert unseren Aktionsradius wieder enorm. Gleichzeitig lässt mich ein Gedanke nicht los: Wie überleben all jene ME CFS-Betroffenen, deren finanzielle Verhältnisse den Spielraum für kreative Lösungen schlicht nicht hergeben?
* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt
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