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KI gefragt

In unserer Online-Erfa-Gruppe haben wir neulich darüber diskutiert, wie schwierig es ist, bei dem vielen Liegen und der fehlenden Bewegung die Verdauung in Schwung und das Gewicht im Griff zu behalten.  Gestern habe ich ein Experiment mit KI gewagt. Ich habe mein Alter, meine Grösse und mein Gewicht angegeben und sie meinen Kalorienbedarf berechnen lassen. Dabei habe ich auch angegeben, dass ich fast nur liege. KI hat diese Informationen verwertet und mir einen realistischen Wert von 1300 bis 1400 Kalorien ausgespuckt. ​Darauf basierend habe ich mir einen Menüplan für drei Tage mit je drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten erstellen lassen. Die Ergebnisse waren wirklich spannend und absolut brauchbar. Sie erleichtern die Planung und helfen, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Urs und mir, aber auch unsere persönlichen Gewohnheiten zu berücksichtigen.  Ich bin ja gespannt, wann KI die Ideen ausgehen werden... * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Nix gehört

Endlich Ruhe im Karton!  Urs ist frisch pensioniert und die Geräuschkulisse in unserer Wohnung hat sich geändert. Deshalb habe ich mir Over-Ear Noise-Cancelling-Kopfhörer gegönnt und was soll ich sagen? Sie sind ein Gamechanger. ​Das Rauschen der Spülmaschine, das Heulen des Staubsaugers und das Klicken des Druckers sind wie weggezaubert. Auch Telefonate von Urs kann ich jetzt ausblenden – die Kopfhörer fühlen sich an wie ein Schutzschild gegen die akkustische Belastung. Der Haken ist nur: Ich bin zwar geschützt in meiner Bubble, aber diese Bubble ist jetzt für jeden sichtbar. Man sieht mir das „Ich brauche Ruhe“ quasi an den Ohren an und ich bin nicht mehr ansprechbar. Ein bisschen fühle ich mich wie in einem Kokon, mitten drin und doch nicht dabei.  * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Jahrestag verpasst

Am 15. Januar 2021 habe ich mich mit Covid 19 angesteckt. Fünf Jahre später bleibe ich weiter ohne Aussicht auf Genesung geschweige denn Therapie. Das Jahr 2025 habe ich in Diagnostik investiert. Die Termine und Untersuchungen haben mich auf der Bell Skala von 40 auf 28 reduziert. Während drei Skitagen von Urs war ich allein zuhause. Da hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass ich mich nicht mehr selber versorgen kann. Die alltäglichen Kleinigkeiten im Haushalt wie Essen zubereiten, Küche aufräumen, den Hund rausbringen, an-, aus- und umziehen, wenn es kalt ist draussen, im Quartier einkaufen oder eine Wäsche laufen lassen sind in Summe zu anstrengend und lassen zu wenig Zeit für Erholung. Das ist kein Gejammer, sondern eine nüchterne Standortbestimmung.

Zähne gereinigt

Kürzlich war ich wieder bei der Dentalhygiene. Diese Termine habe ich inzwischen auf 30 Minuten gekürzt. Damit kann ich einigermassen sicherstellen, dass ich nicht überlastet bin nach dem Termin. Als wir nach der Behandlung auf meine Situation mit ME CFS zu sprechen kamen, erwähnte ich beiläufig: Dieser halbstündige Termin – nur drei Zug- und fünf Gehminuten von meiner Wohnung entfernt – ist heute mein gesamtes Tagesprogramm. Das sorgte für Verblüffung, doch es ist meine Realität.  Im letzten Jahr ist mein Belastungsniveau auf der Bell-Skala von 40 auf 28 gesunken (wobei 100 für volle Gesundheit steht und 0 für schwerste Pflegebedürftigkeit).  Das macht mir schmerzhaft deutlich: Es ist überlebensnotwendig, meine Grenzen radikal zu respektieren, um den Zustand irgendwie zu stabilisieren. Auch wenn mein Verhalten für andere wenig verständlich oder gar brüskierend wirken mag – es ist notwendig. * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Silvester befeuert

Wir wohnen in der Stadt an einem Hotspot der Silvesterknallerei, ein Albtraum. Als wir eine spontane Einladung erhielten, die Silvesternacht am Lagerfeuer zu verbringen, sagten wir deshalb freudig zu. Wir fuhren mit dem Camper zum Lagerplatz, wo bereits ein Feuer loderte. Nach der herzlichen Begrüssung legte ich mich direkt wieder hin. Erst zum Essen kehrte ich in die gemütliche Runde am Feuer zurück, saß warm eingepackt auf einem Fell auf meinem Campingstuhl und genoss die feine Pasta, ehe ich mich für die Nacht zurückzog - natürlich weit vor Mitternacht. Der nächste Morgen brach mit strahlendem Wetter an und schenkte mir das wunderbare Erlebnis, als Passagier bei einer Fahrt mit dem Hundegespann mitten durch die Natur dabei zu sein. ​Nach der Heimkehr hielt das Adrenalin zunächst noch an, sodass ich sogar noch die Waschmaschine laufen liess. Doch die Quittung folgte prompt am nächsten Tag, als mein Gehirn mit Betriebsstörungen wie Vergesslichkeit, Verwechslungen und Orientierungslo...

Familie getroffen

Wie immer hatten wir das Familientreffen für den 4. Advent schon weit voraus geplant. Und seit ein paar Jahren verteilen wir die einzelnen Gänge des Festschmauses, damit  die Arbeit auf viele Schultern verteilt wird. Diesmal gab es zudem eine Premiere, denn wir feierten zum ersten Mal bei einem unserer Kinder. Ich war besorgt, ob ich den Trubel und die Reise ohne Folgen überstehen würde, doch es ist alles gut gegangen. Ich habe keine Zustandsverschlechterung erlitten im Nachgang! ​Dieser Erfolg war nur möglich, weil ich in den Tagen zuvor radikal geruht habe. Während des Festes halfen mir weitere Maßnahmen: Mein bequemer Campingstuhl an der Tafel ermöglichte mir eine halbliegende Position, ein Gehörschutz dämpfte die Geräuschkulisse und zwischendurch zog ich mich immer wieder konsequent in ein anderes Zimmer zum Dösen zurück.  Es tut gut, dass sich die Konsequenz in der Vorbereitung und Umsetzung gelohnt hat. Und es ist schön zu sehen, wie Verantwortung zunehmend von der näc...

Schaden begrenzt

Kürzlich hat mir eine Bekannte eine alternative Therapie empfohlen - eine Geste des Mitgefühls, und doch will ich darauf nicht anspringen. Mein größtes Problem ist nicht Long-COVID, sondern ME CFS mit dem Risiko einer PEM, also einer bleibenden Verschlechterung meines Zustandes. Ich habe das bereits zu oft durchgemacht und wage keine Experimente mehr, da selbst ein Transport zum Behandlungsort zu viel Kraft verzehren kann. Mein Leben findet bis auf wenige Ausnahmen in meiner Wohnung statt: M it dem Arzt berate ich mich per Telefon, die Psychologin spreche ich online, die Druckstellen an den Füssen werden bei mir zu Hause behandelt und auch das gelegentliche Haareschneiden findet in meinem Wohnzimmer statt. Schmerzmittel habe ich in der Nachttisch-Schublade und die einzige wirksame Therapie ist die Beschränkung auf wenige routinemässige Aktivitäten. Ich finde das auch nicht lustig, betreibe schlicht Schadensbegrenzung. * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst