Mobilität - Folge 3: Die Vorbeitung
Um eine Chance auf Finanzierung eines Elektrorollstuhls durch die IV zu haben, brauche ich eine ärztliche Verordnung. Deshalb steht bald ein Termin bei meiner Hausärztin an.
Wir sind schon einen weiten Weg gegangen zusammen. Als ich sie ein paar Monate nach meiner Covid-Infektion im Jahr 2021 um ein Arztzeugnis für eine Teil-Arbeitsunfähigkeit bat, wollte sie von Long-Covid noch nichts wissen: "Ach Frau Ammann, Sie haben doch einfach einen zu strengen Job. Wissen Sie, Frauen in unserem Alter..." .
Inzwischen haben wir uns zum Glück gut eingespielt und kommunizieren hauptsächlich per E-Mail. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich einmal im Jahr zur Kontrolle der Blutwerte vorbeikomme und wir dann die Medikation besprechen. Wenn sonst etwas Akutes ansteht, wie etwa eine Zerrung nach einem Sturz, bleibe ich lieber auf dem Sofa, denn schonen kann ich mich auch ohne ärztlichen Augenschein.
Diesmal stehen allerdings einige neue Themen an. Ich habe ihr deshalb vorab eine ganze Dokumentation samt Traktandenliste geschickt. Das Resultat war, dass mein Termin direkt verlängert wurde, weil mehr Zeit nötig sei...
Die wirklich gute Nachricht daran ist, dass sie meine Unterlagen offenbar gelesen hat!
* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt
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