Tempo gedrosselt

In diesen Ferien ist mir etwas klar geworden: Mein Körper reagiert extrem empfindlich auf alltägliche Belastungen. Das Einsteigen in den Camper, schnelles Bücken, Aufstehen, Drehen oder ganz normales Tempo beim Gehen lassen meinen Puls und Blutdruck schlagartig in die Höhe schnellen. Selbst vermeintlich leichte Aufgaben im Haushalt – wie das Hervorholen und Bereitlegen von Gemüse zum Rüsten – trieben kürzlich meinen Puls von 64 auf 121 Schläge und den Blutdruck von 112/66 auf 161/113. Offensichtlich war es für mein Nervensystem eine Höchstleistung.

Ich habe daraus Konsequenzen gezogen und mein persönliches Übungsfeld definiert. Ich versuche Wechsel vom Liegen ins Sitzen oder Stehen auch beim Arbeiten möglichst zu vermeiden. Zudem passe ich mein Bewegungstempo an und gehe deutlich langsamer. Als klaren Sicherheitsgurt beschränke ich mich ausserdem auf maximal 1.500 Schritte am Stück und höchstens 4.000 Schritte am Tag. Das hat sich als tolerierbar erwiesen. Und das Ergebnis zeigt, dass dieser Weg funktioniert, denn mein Puls bleibt unter der kritischen Marke von 100 und die gefürchtete Post-Exertional Malaise bleibt aus.

Diese Grenzen einzuhalten ist nicht gerade leicht, aber genau die Medizin, die mein Körper gerade braucht.

* Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI erstellt

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