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Pumps ausgepackt

Das Paket ist angekommen. Ein unscheinbarer Karton, der mein kleines, privates Glück birgt: wunderschöne dunkelblaue Pumps aus samtweichem Velours-Ziegenleder. Ein Material, das sich anfühlt wie ein Versprechen auf ein Glas Sekt und leise Dinnermusik.  ​Da stehen sie, makellos und perfekt, und ich habe keine Ahnung, wann ich sie zum ersten Mal tragen werde. Sie warten auf ihren Moment. Wird es ein festliches Essen im Familienkreis sein? Oder vielleicht ein kurzer Ausflug zu zweit in eine Pianobar? Ich weiss noch nicht, was möglich wird. Vorerst sind sie meine geheime Waffe in der Schlacht um positive Energie. ​Der Weg zu diesen Schuhen ist so persönlich wie die Wahl selbst. Das herkömmliche Shoppen ist für mich keine Option mehr – es ist ein Marathon, der mich in Minuten erschöpft: Der Transfer kostet schon die halbe Energie. ​Die Kakophonie der Geräusche und Farben und die unvermeidliche Interaktion mit dem Verkaufspersonal geben mir den Rest. ​Deshalb hat sich mein Shoppingerl...

Liegen geblieben

Aktuell ist es wieder ruhig bei mir. 19 von 24 Stunden verbringe ich liegend, weil die Energie nur für wenige Minuten aufs Mal reicht und jede Anstrengung ein Risiko ist. Die letzten Wochen haben mein System einmal mehr überfordert. Zu viel Aufregung während der Zügelzeit, obwohl ich physisch abwesend war. Zu viel Freude über all das Neue in der Wohnung. Zu viele Lieferanten, die schöne Dinge brachten. Zu oft schön statt schnell gekocht. Zu viel mitgedacht und mitgemacht. Und... z u viel hoffnungsvolle Vorfreude auf Camperferien, ich werde berichten...  All das zusammen hat zu einem erneuten, Energieeinbruch und einer Verschlechterung meines Zustandes geführt. Es bleibt die Hoffnung, dass das konsequente Ruhen und Pacen mit der Zeit eine Erholung ermöglichen. * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Haare gewaschen

Haach, ich mag die Haare schön! Früher war das morgendliche Waschen und Frisieren eine selbstverständliche Routine, die mich gestylt ins Büro brachte. Heute? Heute ist das Trocknen und Frisieren meiner Haare ein Kraftakt . Allein das Föhnen über Schulterhöhe zehrt an den Kräften, und der Anspruch, dass es am Ende auch schön  aussehen soll, verbraucht viel Konzentration. Deshalb sieht mein Ritual heute - zweimal, in guten Zeiten dreimal pro Woche - so aus: Nach der Dusche wickle ich meine Haare in ein Handtuch und verordne mir erstmal eine Liegepause. Nach dieser Erholung und mit gut angetrockneten Haaren wage ich den nächsten Schritt: In neunzig Sekunden bringe ich sie in Form - ungefähr, jedenfalls. Und was passiert dann? Richtig, ich lege mich wieder hin... ​Damit hat der Satz "Wahre Schönheit kommt von innen" für mich eine ganz neue Bedeutung gewonnen! * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst

Bilder aufgehängt

Unser Umzug war eine logistische Meisterleistung. Schon Monate im Voraus begann ich, häppchenweise die Schränke durchzusehen und auszusortieren, was nicht mehr mitkommen musste. Doch in der heissen Phase des Packens, des eigentlichen Umzugs und des Einräumens musste ich in den Ausstand treten – als wäre ich selber vorübergehend aussortiert. Eine Freundin überliess mir Gästezimmer und Sofa, reduzierte das Licht im Wohnzimmer und ertrug viele stille Stunden, wenn mir Gespräche zu viel waren. Sieben Umzüge hatte ich für unsere ganze Familie organisiert, zwei davon von der Deutsch-Schweiz aus für das Tessin. Ich habe es geliebt, das Organisieren, das Managen, das Vorwärtsmachen. Jetzt aber war ich auf dem Abstellgleis, eine Woche lang parkiert. Es war schwer auszuhalten. Doch dann holte Urs mich ab, und ich kam in der neuen Wohnung an: Alle Schachteln waren ausgepackt, alle Dinge eingeräumt. Ich durfte sagen, wo welches Bild aufgehängt werden sollte, und so wurde es umgesetzt.  Jetzt...

Blog geschrieben

Keine Energie, aber Blog schreiben? Das fragte sich eine Freundin von mir – und mit ihr sicher viele andere.  Jemand, der mir sehr nahe steht, schrieb mir sogar: "Wenn ich dir nicht blind vertrauen würde, würde ich denken, deine Beschreibungen seien ein Witz."  Ähnliche Verwirrung entsteht, wenn ich von Spaziergängen mit meinem Hund im Wald erzähle. Doch die Realität ist komplexer. Wenn ich eine Idee für einen Blogpost habe, diktiere ich Notizen in eine E-Mail, die ich dann in ein Tool wie Gemini kopiere. Dieses verwandelt meine Gedanken in einen flüssigen Text. So kann ich, selbst liegend vom Sofa aus, Inhalte erstellen - genau dann und in dem Tempo, das meine Tagesform erlaubt. ​Auch die Spaziergänge mit dem Hund sind nicht, was sie scheinen. Oft übernimmt Urs die Runden, aber ein- bis zweimal pro Woche kann ich alleine gehen. Längere Strecken oder Anstiege bewältige ich mit einem Zuggeschirr. Was sportlich aussieht, ist in Wahrheit eine Gehhilfe: Der Hund liefert die Energ...

Im Crash gelandet

Während des 48-Stunden-EKGs traten ab der Anbringung der Sensoren starke körperliche Reaktionen auf. Anfängliches Jucken und Kitzeln an den Kontaktstellen entwickelte sich im Verlauf der Tragezeit zu zunehmenden, starken Schmerzen. Zur Linderung der Schmerzen habe ich am 1. Tag 600 mg und am 2. Tag 1200 mg Ibuprofen eingenommen, die Symptome waren im stillen Liegen am besten aushaltbar. Unmittelbar nach dem Entfernen der Sensoren war an den Kontaktstellen eine starke und großflächige Hautreizung sichtbar, die ich mit einer Salbe gegen Ekzeme behandelt habe. Am Abend nach der Entfernung der Sensoren kam es zu einem Zustand grosser Erschöpfung, der sich am Folgetag als Crash äußerte. Während dieses Crashs ertrug ich keine Ansprache und verbrachte die meiste Zeit im Erschöpfungsschlaf. Gewöhnliche Tätigkeiten wie Kochen waren unmöglich, Gehen kaum. Lesen, strukturiertes Denken, Gespräche führen waren unmöglich. Begleitend traten Symptome wie blasse Haut und Taumeln auf.  Die Abdrücke ...

Wocheneinkauf geschafft

Früher fuhr ich einmal pro Woche zum Supermarkt, um Vorräte für meinen Mann, unsere vier Teenager und einen ganzen Zoo an Haustieren aufzufüllen. Es war Routine, anstrengend, aber auch befriedigend. ​Heute ist schon der Einkauf für zwei eine Herausforderung, die ich nur gemeinsam mit Urs bewältigen kann. Aber an kühlen Morgen wird unser Hund Josie vor den Bollerwagen gespannt und wir ziehen los. Dieses kleine, gemeinsame Abenteuer ist ein kostbares Gut. Auf ihrem Youtube-Kanal kann man sehen, wie viel Spass wir daran haben. Zu Hause räumt Urs das ganze Equipment weg und wir verstauen die Einkäufe, bevor ich zurückkehre auf mein Liegesofa. Dort verbringe ich den Rest des Tages, um meine verbliebenen Ressourcen nicht zu plündern.  Dieser eine Ausflug mit Josie ist es wert, viel anderes zurückzustellen. Link zum Einkaufs-Film: https://youtube.com/shorts/2vsk6EjSSHM?si=xwBDhcTFUnuYovE_ * Text anhand diktierter Notizen mit Hilfe von KI verfasst